Silverline ist auch Frauen ein
Begriff
Wer immer noch glaubt, Golf spielen sei eine reine Männerdomäne, der liegt völlig falsch.
Immer mehr Frauen finden sich in dem ehemals rein männlichen Metier ein. Dabei sind spezielle Golfmarken
wie Silverline längst Gesprächsstoff beim nächsten Kaffeklatsch. Sogar der Turniersport bleibt den Damen nicht
verschlossen, was deutsche Proetten (weibliche Berufsgolfer) wie beispielsweise Bettina Hauer oder Elisabeth Esterl
zeigen. Sie spielen nicht nur in ihrer Freizeit Golf, sondern haben sich diese Passion zum Beruf gemacht. Die Zahl
der Hobby Golferinnen nimmt unterdessen konstant zu. Immer öfter sind vermehrt Frauen auf dem Golfplatz
anzutreffen.
In Bezug auf passendes Golf Zubehör reagiert die Industrie jedoch erstaunlich
langsam. Damenschläger werden von fast allen Ausrüstungsanbietern um 1“ kürzer angeboten, als die der Männer. Dabei
sind zwar die Köpfe der Golfschläger an die geringere Schlagkraft von Frauen angepasst, oftmals stimmt dadurch aber
die kürzere Schaftlänge nicht mehr mit der Körpergröße überein. Ein Manko, dem sich die Golfindustrie sicherlich
auch irgendwann annimmt. Die entsprechende Kleidung ist dafür umso umfangreicher, denn wer sagt denn, dass die
Damen in der Männerdomäne nicht der Etikette entsprechen dürfen. Dass Golfspielen ebenso für Frauen ein idealer
Sport zum Ausgleich des Alltagsstresses ist, wird auch an den, eigens für die weibliche Fraktion, angebotenen
Golfkursen deutlich.
Hier kann Frau ganz unter „Artgenossen“ die Platzreife erlangen und ihr ganz persönliches
Handicap verbessern. Wer es nicht unbedingt auf den elitären Aspekt anlegt und Golf eher als Spaß betrachtet, für
den oder die stehen mittlerweile fast sämtliche Golfanlagen zur Verfügung. Waren die Einstiegsbarrieren beim Golf
spielen durch teure Mitgliedschaften im Golfclub und enorme Preise für die Anschaffung der Ausrüstung bis vor
wenigen Jahren noch recht hoch gesteckt, so gilt Golf heute längst nicht mehr als „Sport für Reiche“. Golfplätze
werden heutzutage überwiegend von gewinnorientierten Dienstleistern betrieben und sind für alle sozialen Sparten
erschwinglich. Sicherlich behalten sich einige traditionelle Golfclubs noch das Recht vor, nur zahlungskräftige
Mitglieder auf ihrem Green zu dulden, doch auch diese Homogenität wird sich im Laufe der Jahre, und mit
fortschreitender Entwicklung hin zum Volkssport, ändern.
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